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evangelisch & frei

Wir

Evangelisch und frei


Das Evangelium hat, wie wir vorher kurz dargestellt haben, tatsächlich eine befreiende Kraft. Deshalb konnte der große Reformator Martin Luther auch „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ schreiben. Ihm ging es darum, was auch in der Heiligen Schrift, immer wieder thematisiert ist, dass der von Christus erfasste Mensch sein Vertrauen nicht länger auf religiöse Selbstverbesserungsbemühungen setzt, sondern auf den Befreier selbst.

Das ist auch unsere Überzeugung. Aus gutem Grund. Denn Jesus hat uns dazu aufgefordert. Er sprach: „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen…Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei“.
(Evangelium nach Johannes, Kapitel 8, Verse 31-32+36)

Das „Freie“ im Namenszug unserer Gemeinde hat noch weitere Gründe.
Zum einen verstehen wir es auch im Sinne einer persönlichen, freien Entscheidung des Einzelnen zum Glauben an Jesus Christus. Doch da er der Herr der Gemeinde ist, ruft er nicht die im Glauben Perfekten (die gibt es gar nicht), sondern die nach Halt und Glauben Suchenden. Er ruft auch heute:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“ .
(Evangelium nach Matthäus, Kapitel 11, Verse 28-29).

„Frei“ nennen sich auch viele Gemeinden, die in ihrem Selbstverständnis auf die Gemeindegründungen Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Die demokratische Aufbruchsbewegung von 1848 hatte eine Freigabe des Vereins- und Versammlungsrechtes zur Folge, die es auch gläubigen Christen ermöglichte, Gemeinden zu gründen, die unabhängig von Staat und Großkirchen waren. In dieser Traditionslinie stehen auch wir, die wir 1965 zunächst als „Christliche Gemeinschaft“ gegründet wurden.

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