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Zuspruch&Anspruch 2015

Zuspruch/Anspruch

HErr GOtt, du bist unsere Zuflucht für und für. Ehe denn die Berge worden und die Erde und die Welt geschaffen worden, bist du, GOtt, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

(Psalm 90:1-2 )


Darin jubelt ihr, … in der Offenbarung Jesu Christi; den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt;

(1. Petrus 1:6-8 )

„Wir werden bei dem Herrn sein für immer (1Thess4:17)" – das ist Sinn und Ziel unseres Lebens. Dazu sind wir geschaffen. „Selige Geschöpfe" sollen wir sein, Geschöpfe ganz eingehüllt in sein Licht (seine ‘doxa‘, seine Herrlichkeit). Daß wir diesen Punkt doch mit allem Nachdruck betonen! Um das „Bei-Jesus-Sein" geht es; dies ist „das Eine", und in diesem Einen ist alles andere ‘eingepackt‘ - goldene Gassen, Perlentore, Edelsteinmauern, Lebensbaum … - und auch unsere Lieben!
Dies „ZUERST CHRISTUS" muß Leitmotiv und Maß aller unserer Zukunftserwartungen sein, aller sogenannten Eschatologie. Es geht da nicht um „Letze Dinge" (Fragen der Entrückung oder des Tausendjährigen Reiches oder der Vorzeichen des Endes); es geht um „Den Letzten", der zugleich „Der Erste" ist, um den Lebendigen Gott und sein Heil. Ewigkeit ist für uns Christen nicht das Verschmelzen mit dem „Ur-Einen", das Ein- und Aufgehen der Bäche im Meer (wie es die östlichen Religionen lehren und die New-Age-Bewegung es nachspricht); es geht um „communio", um personhafte Gemeinschaft im bleibenden Gegenüber, wie es Kierkegaard auf seinem Grabstein ersehnt: „Noch eine kleine Zeit / so ist’s gewonnen, / so ist der ganze Streit in nichts zerronnen. / Dann werd‘ ich laben mich an Lebensbächen / und ewig, ewig Jesus sprechen.
Für diese „communio" ist uns der Mund geschaffen. Damit wir ihn einmal schauen, dafür hat Gott das Auge geformt. Was das AT, z.B. Moses (2Mos33:17-23), ersehnt, kann jetzt aber noch nicht erfüllt werden. Das ist Inbegriff der Auferweckungshoffnung (Hiob 19:25-27). Wir werden ihm gleich (ähnlich) sein, denn wir werden ihn sehen, wie er ist (1Joh3:2).
Aber lockt uns das wirklich –„Gott-schauen", „Jesus-sprechen"? Schrecken uns Hölle, Verdammnis als Ausschluß von diesem Schauen, von diesem Gespräch? Das kann eine Testfrage für unseren Glauben sein. Bedeutet uns diese „Kommunikation mit Jesus" heute schon alles? Sind das die glücklichsten, reichsten, reinsten Stunden, die eigentlichen „Hoch-Zeiten", wenn uns Jesus in seinem Wort anspricht, wenn wir uns ihm im Gebet zusprechen, uns ihm „verloben" dürfen? Nicht unsere Aktivitäten für Jesus, nicht unsere Anschauungen über Jesus, nicht unsere Erfahrungen mit Jesus, nicht unser Mühen um Jesus sind der Maßstab. „Hast du mich lieb", so lautet die Testfrage an den schuldig gewordenen Petrus – und an mich!                 

RF
nach Siegfried Kettling, Du gibst mich nicht dem Tode preis, Brockhaus Verlag, 1989, 123-125

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Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung; ich werde nicht wanken.

(Psalm 62, 6-7)


Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Denn wir sind auch sein Geschlecht.
(Apg. 17:28)

„Ich liebe Gott nie mehr, als ich Sein Wort liebe; ich gehorche Gott nie mehr, als ich Seinem Wort gehorche!" So wahr diese Sätze von Derek Prince auch sind, sie könnten mich davon ablenken, daß Sein offenbartes Wort für Ihn letztlich ‘nur‘ „Mittel zum Zweck" ist. Sein Zweck ist – ungeachtet meines Sündenfalls - derselbe geblieben, seit Er sprach: „Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei." Er erschafft mich als Sein Gegenüber zum ‘Zweck‘ der Gemeinschaft mit Ihm. Dabei geht es Ihm nicht um sich (1.Kor. 13:5). Er lebt in der Einheit mit dem Sohn und dem Heiligen Geist eine Vollkommenheit der Liebesgemeinschaft, die durch nichts Geschaffenes noch weiter vervollkommnet werden könnte. Ihm geht es um die Freude, die Er Seinen Geschöpfen durch die Gemeinschaft mit Ihm bereiten will und kann.

So, wie die Qualität der Gemeinschaft unter uns Menschen entscheidend vom Austausch der Seelen, der Gedanken, d.h. der Kommunikation abhängt, so auch die Qualität meiner Beziehung zu Ihm. Was Ihn angeht, so hat Er alles, was ich von Ihm begreifen könnte, mir und allen Seinen Geschöpfen mitgeteilt – ein für alle Mal in der ganzen Bibel mit ihrem einsamen Gipfel, Seinem Sohn (Hebr. 1). Darin vor allem besteht die überragende Rolle, wie sie Derek Prince der Bibel zurecht zuschreibt. Er möchte sich uns mitteilen. Wie Er ist, wie Gemeinschaft mit Ihm wieder möglich ist.

Letztendlich wirkungslos muß aber selbst Seine Mitteilung bleiben, solange sie einseitig bleibt und in mir keine Antwort bewirkt. Die Kommunikation in die Gegenrichtung ist mein Gebet, das Atmen des Glaubens! Mein Beten stellt meine Beziehung zu Ihm auf das ‘zweite Bein‘, mit dem ich nur sicher stehen oder gar laufen kann. Von dieser beidseitigen Kommunikation lebt die Gemeinschaft mit Ihm, aus der allein alle Heiligung, alle guten Werke, ja selbst der gute Wille entspringt. So wie das Atmen gleichermaßen Ausdruck wie Voraussetzung für mein physisches Leben ist, gilt das auch für das Gebet als Ausdruck meines geistlichen Lebens. Und was für mich als Glied Seines Leibes gilt, das gilt in gleicher Weise für die Gemeinde, Seinen Leib. Ihr Beten ist Ausdruck ihrer Gemeinschaft mit Ihm, um die es Ihm vor allem anderen geht – und die Er ganz gewiß auch einst vollenden wird (Offb. 21:3)!         

RF

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Seine Hoheit bedeckt die Himmel, und sein Ruhm erfüllt die Erde. Da entsteht ein Glanz, dem Licht der Sonne gleich, Strahlen ihm zur Seite, und in ihnen verbirgt sich seine Macht.

(Habakuk 3:3b-4)



Hütet euch, daß ihr ja nicht den Bund des HERRN, eures Gottes, vergeßt, den er mit euch geschlossen hat, und euch ein Götterbild macht in der Gestalt von irgend etwas, das der HERR, dein Gott, dir verboten hat. Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott!

(5. Mose 4:23-24)

Der Opa auf der Wolke ist out! Das Bild vom Tattergreis, der auf der Wolkenbank sitzt, hängt in vielen Museen. Und dort gehört es auch hin. Wenn es schon grundsätzlich verboten ist, von Gott Bilder zu machen – speziell dieses Bild vom alten Mann ist mega-out. Denn Gott ist Feuer. Als Feuer begegnet er Moses im brennenden Dornbusch. Als Feuersäule ging er vor dem Volk Israel als wandelnder Wegweiser durch die Wüste und im Feuer der Blitze begegnet er Israel am Sinai. Und sein Sohn Jesus sagt, er sei gekommen, um ein Feuer anzuzünden.
Wie konnte es da nur zu dieser kalten Kirche und unseren manchmal lauen Herzen kommen? Weil wir den feurigen Gott mit dem Feiertagsgott, das gefährliche, verzehrende Feuer mit der harmlosen Sparflamme vom "lieben Gott" vertauscht haben. Diesem ‘lieben Gott‘ genügt, wenn wir ein bißchen kirchlich sind. Aber Gott ist nie mit ein bißchen zufrieden. Er will alles. Uns. Ganz, so wie er in Jesus sich ganz gegeben hat. Er teilt mit niemandem. Denn er ist eifersüchtig.
Was man von anderen Göttern hört, kann da nicht mit. Er hält jeden Vergleich aus. Unser Gott ist unvergleichlich. Einzigartig. Weit und breit, oben und unten, nur ER, „sonst keiner". Er ist weder sicht- noch abbildbar, aber findbar. In unerschütterlicher Treue bietet er Treulosen Umkehr und Vergebung an. So schrecklich er in seinen Gerichten ist, so unfaßbar ist er in seiner Liebe. Als Mensch stirbt er am Kreuz, vollstreckt das Gericht an sich selbst, um uns zu retten.
Dieser Gott ist nicht zu fassen, aber zu finden. Wer seine Gebote hält, dem, dessen Kindern und Land wir es gutgehen. Nur ohne ihn weitermachen – das kann, das wird nicht gutgehen. An der Geschichte Israels kann man das alles ablesen bis zum heutigen Tag. Israel ist der einzige existierende Gottesbeweis für den einzig existierenden Gott - in seinem Gericht wie in seiner Gnade, gerade am "heutigen Tag" - 70 Jahre ‘danach‘!


nach Theo Lehmann, DIE KLEINE KANZEL, idea spektrum Nr.19, 6. Mai 2015, S.15

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… denn wir wissen, daß der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat, auch uns mit Jesus auferwecken und mit euch vor sich stellen wird;
(2. Kor. 4:14)



Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen.
(1.Thess.  4:13-14)

„Wir wissen!" Das griechische Wort, das Paulus hier benutzt (und er benutzt es oft, 96 mal, in seinen Briefen), erscheint in Zusammenhängen, in denen es um volles, genaues Wissen geht, um das absolute Gegenteil von der „Unwissenheit", die der zeitgenössische Agnostiker vorschiebt, um etwaigen Konsequenzen solchen Wissens auszuweichen, z.B. der in Röm.1:18-19 genannten Tatsache. Wenn Paulus dann der Unwissenheit das „wir glauben" gegenüberstellt, dann hat das nichts zu tun mit der Unbestimmtheit, die der scheinbar so aufgeklärte Skeptiker meint, wenn er sagt; „Glauben heißt Nicht-Wissen". Nein, hier stellt Paulus der Unwissenheit das Wissen des Glaubens gegenüber, das uns u.a. der Hebräerbrief zeigt (11:1). Das Wissen, um das es ihm geht, ist aber nicht das ‘Wissen‘ der Denker, der Philosophen oder Esoteriker, die dieses Wissen auf subjektiven Wegen des Nachdenkens, der inneren Versenkung zu ‘gewinnen‘ suchen.  
Das Wissen des Glaubens hat äußere Tatsachen als Fundament. „Viele Dinge in unserer Welt wirken nur auf den ersten Blick willkürlich und sind doch bei genauerer Betrachtung unabdingbare Voraussetzungen unserer Existenz. Das Universum erscheint in verschiedensten Parametern auf unglaublich wohlwollende Art und Weise für die Entstehung von Leben „feinjustiert"." So heißt es nicht in einem frommen Traktat sondern in einem physikalischen Fachartikel aus 2007. Solche Tatsachen lassen allerdings keine Rückschlüsse darauf zu, WER denn da „justiert" hat. Dazu haben wir Christen die unerschöpfliche Quelle an Tatsachen über Gottes Handeln in der Geschichte Seines auserwählten Volkes, wie sie uns in der Bibel offenbart werden. Das Sensationelle dabei ist, daß Gott immer wieder auch Geschichte der Zukunft offenbart. Gut 800 Jahre, nachdem Mose mehrfach die weltweite Zerstreuung Israels vorhersagt, muß Jeremia sie beklagen. Gleichzeitig darf er aber auch verkünden
(31:10): „Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!" Wir haben das einmalige Privileg, solche Tatsachen mit unseren eigenen Augen wahrnehmen zu können. Und das Wissen um diese Tatsachen gibt unserem Glauben das Fundament, freudig und zuversichtlich die von Paulus erwähnten Tatsachen zu erwarten.     

RF


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Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir! Und er … fiel auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber! Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.
(Matth. 26:38-39)

Wacht nun und betet zu aller Zeit, daß ihr imstande seid,
diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und
vor dem Sohn des Menschen zu stehen!

(Luk. 21:36)

Jesus lehrt beten" – unter diesem Motto trafen wir uns diesmal in der Allianz Gebetswoche. Wie seine Jünger, die Ihn darum baten, so haben auch wir es nötig, immer wieder im Beten gelehrt zu werden. Und in der Tat, Lehre über das Beten findet sich überreichlich im Neuen Testament. Eindrücklicher aber als die Lehre ist das diesbezügliche Vorbild, das der Mensch Jesus seinen Schülern vorlebte. Neben den zahlreichen direkten und indirekten Hinweisen auf sein intensives eigenes Gebetsleben finden wir das eindrücklichste Zeugnis in seinem Gebets-Kampf in Gethsemane, wo er „sowohl Bitten als auch Flehen mit starkem Geschrei und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod erretten kann" (Hebr. 5:7). Nur so konnte ER, der Sohn Gottes, den Auftrag vollenden, den zu erfüllen er unsere Natur annahm. Hier finden wir auch die authentischste Anwendung des „Dein Name werde geheiligt, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe", das ER uns im "Vater Unser" als Modell für unser Beten vorgab.
Wenn Jesus genau in diesem Zusammenhang uns, seine Nachfolger, dringlich auffordert, zu wachen und zu beten, um der Versuchung entgehen zu können, dann könnte es für uns heute vielleicht dringlicher sein als seit langem, Jesu Mahnung umzusetzen. Der Wind der äußeren und inneren Anfechtung unserer Nachfolge hat uns im Westen lange nicht mehr so stramm ins Gesicht geblasen. Fast alle gesellschaftlich relevanten Kräfte scheinen sich verschworen zu haben, Psalm 2:3 zu verwirklichen. Der im Himmel sitzt, wartet da auf unser Gebet. Vor 70 Jahren mußte die Kirche bekennen, „daß wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben". Damals hatten wir auch Reinhold Schneiders Erinnerung an Jesu Mahnung ausgeschlagen: „Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten und diese Welt den richtenden Gewalten durch ein geheiligt Leben abzuringen". Laßt uns die neue Chance dankbar annehmen, solange noch Gnadenzeit ist.                   

RF

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Christus Jesus , der in Gottesgestalt war, … entäußerte sich selbst, … wurde den Menschen gleich, … erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

(Philipper 2:6-8)


Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.
(Galater 4:4-5)


Den Lauf der Zeit (Chronos), in den unser und der Menschheit Leben eingebettet ist, und in dem wir es verrinnen sehen, hat  Gott  immer wieder unterbrochen durch von IHM gesetzte Erfüllungs-Zeit-Punkte (Kairoi), an denen Er eingriff, um unser ansonsten unabwendbares Verderben nicht nur abzuwenden, sondern in neues, herrlicheres Heil zu wenden. Typisch für Sein Eingreifen ist dabei immer, daß uns, denen dieses Heilshandeln gilt, es von Natur aus eher als Scheitern erscheint. Die Auswahl eines zu alten, unfruchtbaren Ehepaars aus Ur in Chaldäa (Abram&Sarai), die Versklavung der Nachkommen in Ägypten, das notorische Murren der gerade Befreiten und ihr Jahrhunderte andauernder Götzendienst, die erneute Versklavung in Chaldäa (Babylon) – all das sieht uns eher nach Scheitern als nach Erlösung aus. Auch der Bund mit David, seine Erwählung als Stammvater des Erlösers paßt nicht zu unserer Vorstellung von Heil und Erlösung angesichts Davids totalen Versagens als Familienvater, seines Ehebruchs und der vielen Menschen, die er auf dem Gewissen hatte. Es paßt aber genau zu der Art, wie Er – Seinem Wesen entsprechend – erlösen will. Das gleiche Gesetz, das mein Verderben besiegelt, weil ich an seiner Erfüllung scheitern muß, wird in Seinem Plan zum Werkzeug meiner Erlösung. Dies allerdings auf eine Art, die kein Menschenhirn sich hätte ausdenken können, und die Er uns deswegen in Seinem Wort offenbaren muß.  Gott  selbst geht als der wahre, vollkommen sündlose Mensch, der Er Weihnachten wird, beladen mit meiner Schuld an meiner Statt durch das von diesem Gesetz verordnete Gericht, damit ich statt dieses Verderbens das Heil empfangen darf, die Gottes-Kindschaft. Der Geist, mit dem Er bei der Erfüllung des nächsten Kairos - an Pfingsten – Seine Erlösten erfüllt, bestätigt und besiegelt ein für allemal diese Kindschaft. Die Erfüllung eines
Kairos" allerdings erwarten wir noch. Sein nächstes Kommen als „Sohn Davids" wird offenbaren, daß alles vermeintliche Scheitern nur Vorbereitung auf die Herrlichkeit war, durch die Er von Anfang an plante, alles Unheil endgültig in Heil zu verwandeln. Auf diesen Kairos ausdauernd zu harren ermöglicht uns Sein Geist, indem Er uns gewiß macht, daß unser Harren nicht vergeblich sein wird. Und nur darum sind es keine leeren Worte, wenn wir uns jetzt schon froh „Gesegnete Weihnachten" wünschen.   

    RF

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